Donnerstag, 25. Juni 2009

Der Preis bleibt stabil

Mein erstes Handy legte ich mir am 29.01.2001 zu, ein Siemens C35i bei T-Mobile. Oder T-D1, wie es damals noch hieß. Da ich mit dem Mobiltelefon eigentlich nur während des Grundwehrdienstes nach Hause telefonieren wollte, wählte ich einen Prepaid-Tarif - natürlich musste ich trotzdem Anschrift angeben und Ausweis vorlegen - mit "Xtra Nummer Eins", bei dem eine frei wählbare Festnetz- oder D1-Nummer besonders günstig war. Erkauft wurde dies durch endlos viele Tarifzeiten: "Weekend", "Sunshine", "Moonshine" (noch 2006 war ein nächtlicher Anruf zu E-Plus/O2 teurer als zu Vodafone). Trotzdem waren im günstigsten Fall umgerechnet 0,08 Euro pro Minute sehr fair, man durfte nur nicht tagsüber unter der Woche telefonieren.

Mit dem beiliegenden Nickel-Metallhydrid-Akku (500 mAh) hatte ich nicht lange Freude, auch ein später nachgekaufter Lithium-Ionen-Akku (900 mAh) hielt alsbald nur noch kurz durch. Daher wurde Ende 2004 ein neues Handy angeschafft: Siemens A60. Es kostete ungefähr so viel wie mein erstes, konnte aber weniger - zumindest sinnvolle Features wie ein rudimentärer Kalender fielen weg... Immerhin verrichtet der Li-Ion-Originalakku (700 mAh) noch heute ordentlich seinen Dienst.

Jetzt habe ich nach knapp 8,5 Jahren meinen Tarif online umgestellt, was anscheinend fast sofort und sogar kostenlos ging. Warum meine Mobilbox mir aber seit längerem sagt, ich sei ein unbekannter Teilnehmer, konnte man mir im T-Punkt (natürlich?) nicht beantworten.

Der neue Tarif "Xtra Click" ist wesentlich übersichtlicher und mit Minuten/SMS-Preisen zu T-Mobile von 0,05 Cent sogar in meinen Augen billig. Dass aber der Preis für Kurzmitteilungen in andere Netze in all den Jahren nur um 4 Cent sank, ist schon ernüchternd! Wird Zeit, dass die EU nach den Roaming-Gebühren auch dort mal reguliert, anstatt an der Netzneutralität drehen zu wollen.

PS: Eigentlich sind SMS ja eh völlig veraltet und überteuert, wenn man's mit E-Mail vergleicht.

Freitag, 5. Juni 2009

Altlasten?

Die offizielle Super Smash Bros. Brawl-Website verkündet:
«As of June 30th, 2009, the current service that accepts user-generated snapshots, stage designs, and replay data will no longer be available. Please note, however, that we will continue to distribute such data after that date.»
Ist der interne Speicher der Wii, die sie als Server benutzen, voll? :-)

Und Microsoft wird nach einem kommenden letzen Titel keine weiteren Xbox Originals mehr veröffentlichen (hm, diese Liste ist kürzer). Die 360-Software-Emulation für alte Xbox-Spiele wurde auch schon lange nicht mehr erweitert; hätte man aber nicht alle kompatiblen Spiele einfach zum Download anbieten könnne?

PS: Wenn ich meine LIVE-Daten per Xbox-Website ändern möchte, muss ich eine Telefonnummer hinterlegen - per Dashboard geht's auch ohne...

Donnerstag, 23. April 2009

Wer zu spät kommt...

Das "erste österreichische Online-Magazin" GamingXP ist in der aktuellen GEE April 2009 mit einer Anzeige vertreten. Ein eher unästhetischer Mann ruft beim Zocken per Sprechblase "Feel the Experience", während am Rand der Seite steht: "Täglich News, Berichte und Winnings [sic] auf www.gamingxp.de!" Aber vielleicht hätte man mittlerweile eine aktuellere Konsole wählen sollen...?

GamingXP

Freitag, 3. April 2009

Plagiat? GameStar-Test in gamesTM?

Beim Schmökern in der neuen gamesTM 05-06/2009 kam mir der Test zum Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3-Add-on Der Aufstand irgendwie bekannt vor. Und es erscheint offensichtlich, dass der Halbseiter eine runtergebrochene Version des Zwei-Seiten-Reviews aus der GameStar 05/2009 ist. Nur werden die beiden Publikationen nicht vom selben Verlag herausgebracht, eine Synergiemaßnahme wie bei GamePro und GameStar manchmal zu beobachten kann daher ausgeschlossen werden. Den gamesTM-Artikel verfasste Benjamin Kratsch, für GameStar schrieb Daniel Matschijewsky; beide Autoren werden im jeweiligen Impressum als feste Redakteure und auch nicht als freie Mitarbeiter beim jeweils anderen Blatt aufgeführt. Die gamesTM liegt seit dem 1. April am Kiosk aus, die GameStar bereits seit dem 25. März.

GameStar-Test (online seit 13.03.2009), Auszug:
«So bekommt es Ihr unterlegener Trupp russischer Fußsoldaten bereits in Mission Nr. 1 nicht nur mit durch Energieschilde geschützten Athena-Fahrzeugen, sondern auch mit den neuen Pacifiern der Alliierten zu tun. Die vierbeinigen Panzer feuern über die halbe Karte und haben Ihre Einheiten bereits dezimiert, noch bevor sie dem Beschuss überhaupt etwas entgegensetzen können -- unfair! Das knackige Niveau hebt das Programm mit jedem Auftrag weiter an, richtet sich also nur an nervenstarke Profis. Immerhin: Wer die erste Russland-Mission meistert, schaltet damit auch die Alliierten- und Japan-Kampagnen frei. Die fallen zwar weniger anspruchsvoll aus, sind für Einsteiger aber trotzdem viel zu hart, selbst auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad.
Dass Der Aufstand so schwer ist, liegt nicht am taktischen Anspruch (es entfällt sogar die im Hauptprogramm eingeführte Koop-KI), sondern hauptsächlich an gnadenlosen Startbedingungen und Skriptereignissen. Da reißen alliierte X1-Mechs bereits nach wenigen Minuten provisorisch hochgezogene Abwehranlagen ein [...].
[...] Glücklicherweise blitzt oft genug die aus Alarmstufe Rot 3 bekannte Kreativität bei den Aufträgen durch. So müssen wir beispielsweise in einer Alliierten-Mission Shinzos Villa mit Cryo-Coptern und -Legionären einfrieren, um ihn anschließend zu verhaften. Doch der Bursche flieht plötzlich in einem von sechs davonfahrenden Trucks - ein Hütchenspiel.»
gamesTM-Test (nicht online), Auszug:
«Bereits in der ersten Sowjet-Mission gilt es, mit leichten Infanterieeinheiten sowie einigen Teslatroopern gegen alliierte Athena-Kanonen zu bestehen, die sich per Energieschild schützen. Parallel dazu muss man sich an den neuen Pacifier-Panzern vorbeimogeln, die im stationären Spezialmodus über die halbe Karte ballern und mit ihren Explosivgeschossen unsere Jungs schneller ausradieren, als diese "Für Mütterchen Russland!" schreien können. Das knackige Niveau steigt mit jedem weiteren Auftrag. Die Alliierten- und die Japan-Kampagne zeigen sich zwar etwas humaner, dürften Gelegenheitsstrategen aber selbst im einfachsten Modus überfordern. Schuld sind fiese Skripts, die dafür sorgen, dass beispielsweise nach nur einer Spielminute der neue US-Superpanzer X1 unsere Basis auseinandernimmt. [...] Der schlechten Balance steht kreatives Missionsdesign gegenüber. So wird Shinzos Villa mit den neuen Cryo-Legionären tiefgekühlt. Dann flieht der Mann in einem von sechs Trucks, die sich in alle Himmelsrichtungen entfernen - das Hütchenspiel beginnt.»
Kann mir jemand diese auffällige Ähnlichkeit in Struktur und Wortwahl erklären...? (Die GameStar gibt übrigens 72%, die gamesTM 7,3/10.)

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