Sonntag, 4. Mai 2008

Is it that good?

GTA4 (GR)
(GameRankings.com)
GTA4 4 (MC)
(metacritic.com)

Movie Shortcuts by Dämlord

Der Dämlord hat drei kurze Filmrezensionen für euch:

Das perfekte Verbrechen von Gregory Hoblit (USA 2007)

Ted Crawford AKA Anthony "Hannibal" Hopkins erfährt, dass seine Frau Jennifer (Embeth Davidtz) ihn fleißig mit dem Polizisten Robert Nunally (Billy Burke) betrügt. Der Gehörnte fletscht die Zähne und entledigt sich mittels Waffengewalt seiner untreuen Ehefrau.

Ein Sunnyboy-Staatsanwalt names Willy Beachum (Ryan Gosling) sieht in dem vermeintlich offensichtlichen Verbrechen seine Chance, die Karriereleiter weiter hinauf zu klettern, und übernimmt die Anklage - doch Anthony Hopkins hat noch einige Überraschungen in petto...

Ich habe den Film bei zwei Bier und einer Pizza gesehen und fühlte mich die ganze Laufzeit über gut unterhalten und - nein - es lag nicht am Bier. Es ist spannend zu sehen, wie das scheinbare eindeutige Verbrechen nach und nach in ein perfides Katz-und-Maus-Spiel zwischen Täter und Anwalt ausartet. Die Frage nach dem "Wie" zieht sich als roter Faden durch den Film, die Auflösung ist letztlich tricky und zum Abspann hin denkt der geneigte Zuschauer: "Was für ein intelligenter Film!"

Ist dem denn nicht so? Nun ja, nachdem ich die Pizza verdaut und mir die Ausübung des Verbrechens noch einmal vergegenwärtigt hatte, ist mir klar geworden, dass das "perfekte" Verbrechen doch auf ziemlich
wackligen Beinen steht und im eigentlichen Sinne viel zu konstruiert auf dem Faktor Zufall aufgebaut ist. Dadurch geht dem Film leider eine gehörige Portion Glaubwürdigkeit flöten. [3/5]

I am Legend von Francis Lawrence (USA 2007)

Ein von Menschenhand geschaffener Virus rafft die gesamte Menschheit dahin! Sagte ich die ganze Menschheit? Okay, ich korrigiere: Die gesamte Menschheit, bis auf Einen - "the only one" Will Smith!

Wieso hat Will Smith überlebt? Wahrscheinlich weil er gerade der "preiswerteste" Charaktermime auf'm Markt war, höhö...
Macht es denn Spaß, Will Smith als neuzeitlichen Mad Max zu begucken? Nicht wirklich. Optisch und atmosphärisch vermag die erste Stunde noch durchaus zu überzeugen, bis Hollywood die offensichtlich CGI-(de)generierten Endzeitvampire auspackt - ab da wird es strunzlangweilig und schrecklich vorhersehbar. Potential ganz klar verschenkt und unterdurchschnittlich! [2/5]

Motel von Nimród Antal (USA 2007)

Sehr aussagekräftiger Titel... Bei diesem Film aber von einer Story zu sprechen, wäre leicht übertrieben, sprechen wir daher eher von einem Aufhänger:
Ein junges Pärchen (Kate Beckinsale und Luke Wilson) bleibt des Nachts mit dem Auto mitten in der amerikanischen Pampa liegen, doch welch ein (Un)Glück, denn ein paar Meter weiter finden die beiden - Zufall und Drehbuchautoren sei Dank - tatsächlich ein leicht versifftes Motel mit einem ziemlich dubiosen Hotelchef...

Klingt ziemlich vorhersehbar und das ist es auch! Der zwielichtige Hotelier, die unheilschwangere Grundstimmung, die blassen Charaktere sowie der Horror, der auf einmal über die Protagonisten hereinbricht - all das hat man schon in unzähligen Genrefilmen gesehen.

Während des Films fragte ich mich daher des Öfteren nach der Daseinsberechtigung dieses Machwerks. Der Schund bietet bis auf eine nett anzusehende Beckinsale keinerlei Schauwerte, Überraschungen oder Innovationen, nicht einmal Nuancen davon, gar nix! Da kann ich auch Gras beim Wachsen zusehen und hätte meine Lebenszeit deutlich sinnvoller genutzt als diesen Müll zu sehen. Allein für den öden Mist schon eine Rezension zu verfassen, ist die Zeit eigentlich gar nicht wert! Mies, grottig, ich will mein Geld zurück! [01/5]

Montag, 28. April 2008

Späte Heftnotizen

Beinahe zum Erscheinen der nächsten Ausgaben will ich noch kurz meine Meinung zur zweiten gamesTM und anderen Magazinen kundtun.

gamesTM 05

Nach der gelungenen Erstausgabe kann auch das zweite, am 02.04. erschienene Heft insgesamt überzeugen. Der Umfang ist um acht Seiten auf 104 angewachsen, die Werbeanzeigen haben sich aber ebenfalls auf ca. 16 Seiten verdoppelt. Formal gibt es kleinere Änderungen:
Unleserliches Gelb wird nicht mehr für Text verwandt, die Gestaltung der Artikelanfänge wurde vereinheitlicht. Bei manchen Beiträgen vermisse ich immer noch den Verfasser (z.B. "Der Monat" in News und Tests), die Japankolumne "Kongetsu" fehlt ebenso wie die (wohl auch überflüssige) Erklärung des Wertungssystems. Der Hinweis auf games-tm.de-Zusatzinhalte steht nun auffällig und fett in der Kopfzeile einer Seite. Dafür ist das Covermotiv mit Mario Kart Wii gelungener als Vegas 2 in der vorherigen Ausgabe; der Heftrücken wird von einem Nintendo'schen Pilz und dem Spruch "Zu spielen liegt in der Natur des Menschen" geziert.

Es werden in gamesTM 05 im Gegensatz zur Erstausgabe mehr Spiele getestet als vorgestellt; das "Hitpotenzial" bei Previews wurde aber nicht entsorgt. Wie ausführlich Mario Kart Wii bei sechs Seiten Testbericht tatsächlich gespielt wurde (8,8 Punkte), ist mir übrigens nicht ganz klar: Es wird erwähnt, dass die gamesTM von der deutschen Testversion keine eigenen Screenshots machen durfte; die GamePro brachte erst am 11.04. ihren Online-Test.
Enttäuschend: Die wohl ziemlich geniale Adaption der Wii-Steuerung in Konamis Pro Evolution Soccer 2008 wird nicht gewürdigt, das Spiel wird gar mit einem 1/8-Seiten-"Test" und 7,4 Punkten abgespeist.

In der Erstausgabe wurden übrigens einige Texte aus dem Schwestermagazin 360 Live übernommen, interessanterweise mit marginalen Wertungsunterschieden: Condemned 2 landet in gamesTM bei 8,8 Punkten, in 360 Live sind es 9,0. Die Einzelnote "Steuerung" fällt in gamesTM trotz gleicher Kritik um einen Punkt auf sieben Punkte. Lost Odyssey bekam nur einen kurzen Test, die Wertung wurde aber ebenso um 0,2 Punkte auf 7,5 reduziert, gleiches bei FIFA Street 3 (7,5). Bei Bully: Die Ehrenrunde wird diese Regelmäßigkeit dann aber durchbrochen mit einem Absturz von 8,3 auf nun 7,5 Punkte. Richard Löwenstein offenbarte zum Heft-Launch: "Wir versuchen bei gamesTM von vornherein, die Zehner-Skala mehr aus zu nutze... man könnte auch sagen, wir werten strenger..."
Wie es nun bei der zweiten Ausgabe aussieht, weiß ich nicht. Es sollen in der Erstausgabe auch viele Inhalte von der englischen gamesTM "inspiriert" worden sein, ob als Übersetzungsvorlage oder nur thematische Inspiration ist mir nicht bekannt.

Die Reportagen konnten mich diesen Monat nicht vollends überzeugen: Der fünfseitige WiiWare-Bericht von Robert Bannert ist zwar interessant, lässt aber die Konkurrenzangebote von Microsoft und Sony ziemlich außer acht. Vom selben Autor stammen die nächsten vier Seiten über das Erwachen des "Giganten" Sony bzw. der PS3 - insgesamt leider wenig neues, zudem mit PR-Phrasen von Spieleentwickler; im Anschluss folgen noch zwei Seiten mit Minipreviews kommender PS3-Titel. Den Tiefpunkt stellt einige Seiten zuvor "Sternenfahrer" von Ann-Kristin Witter dar, die in der Erstausgabe gar nicht in Erscheinung getreten war. Hier wird recht ziellos über ein paar Science-Fiction-Spiele geschrieben, insgesamt wirkt der Bericht wie eine aufgeblähte Einleitung für den Heftinhalt.
Der Retrobereich ist gelungener, auch wenn mit Command & Conquer und Elite zwei sehr bekannte Spielereihen im Fokus stehen.

PS: Wie Evil in den zweiten Mediadaten des Heftes entdeckte, wird demnächst wohl das Heftformat auf 22 x 29,7 cm anwachsen, vielleicht als Reaktion auf Kritik an der zu kleinen Schrift.

PPS: Sönke Siemens und andere unterhielten sich am Ende des 41. Games und so-Podcasts anlässlich der neuen IVW-Zahlen und dieses Golem.de-Interviews mit PC Games-Chefin Petra Fröhlich über den Auflagenschwund und die Probleme bei Printmagazinen. (Hier die Reaktion des Gamona-Bosses Garry Leusch auf das Interview.)

GameFront 3/08

Von der GameFront, dem "Videogame Magazine For Insider" (sic!), erschien Anfang April auch die neue Ausgabe, korrekterweise noch als 3/08 bezeichnet. Die GameFront existiert nun schon seit fast 13 Jahren, hat es aber wegen zwei- bis dreimonatlicher (und mehr) Erscheinungsweise bisher auf nur 53 Ausgaben gebracht - in Schwarzweiß, aber damit ist nun Schluss:
Das Heft erstrahlt in Farbe! Leider wurde nur die Kopfzeile neu gestaltet, der Rest des Heftes ist teilweise extrem grausig gelayoutet ("Online Scout", "Chatterbox"); der Wertungskasten besteht immer noch aus StarCraft-Grafiken! Im Impressum wird versprochen, den "Gamefront Look" beizubehalten, dabei wäre es an der Zeit, endlich ein professionelleres Heftaussehen anzugehen. Und ein Endlektorat einzuführen, denn die Ablehnung der Redakteure gegen Bindestriche ist zwar bekannt, aber diese Ausgabe gibt es noch einige Buchstabendreher und auf Seite 42 gar einen doppelten Text.
Leider beträgt der Umfang bloß magere 54 Seiten bei immerhin nur knapp fünf Seiten Werbung; in den vergangenen Jahren waren es meist 60 oder gleich 68 Seiten.

GameStar 5/08

Interessanter Neuzugang in der April-GameStar: Martin Deppe, Chefredakteur der untergegangenen PC PowerPlay, der nach der "Hakenkreuz-Affäre" in Urlaub ging und seitdem vom Erdboden verschwunden war, schreibt als freier Mitarbeiter wieder für GameStar:
«Martin Deppe gehörte zum Gründungsteam von GameStar und war bis 2002 stellvertretender Chefredakteur. Heute arbeitet Martin als Spiele-Producer und freier Journalist.» (Editorial 5/08)

Freitag, 18. April 2008

Sorry, ELSA, ich geh' jetzt mit Alice

Es waren schöne Zeiten mit Dir, ELSA! Du kamst damals aus Aachen zu mir und als unsere Beziehung noch "basic" war, hattest Du mich bereits mit Deiner kurvenreichen Figur und weichen Haut verzaubert. Es tut mir leid, dass ich Dich dann schnöde verstieß, als mich Deine Maße von 5-6-k zwischenzeitlich nicht mehr reizten.

Du wusstest sicher damals schon, dass ich zurückkommen würde - alte Liebe rostet nicht. Mittlerweile warst Du gereift, von etwas spröder und kühler Erscheinung, ganz entsprechend Deines "Office"-Jobs - vielleicht auch wegen des Todes Deiner Eltern. Ich blieb Dir nun viele Jahre treu, selbst als sich alle Welt den Schnelllebigeren und Jüngeren zuzuwenden schien.

Bei Dir fand ich Halt und Erholung, Deine manchmal piepsige Stimme beruhigte mich und während wir oft lange beisammen saßen, gespannt aus dem Fenster zur Welt schauend, verlor ich mich in Deinen funkelnden Augen.

Doch jetzt ist es aus, unsere gemeinsamen Wege haben sich getrennt! Während Du verlässlich Deiner Arbeit nachgingst, aber nichts von Neuerungen oder Innovationen wissen wolltest, hat mich Deine jüngere Kollegin verführt. Alice nennt sie sich und ist schon ein ziemliches Geschoss! Eine schöne Hanseatin mit italienischen Wurzeln, die mir das Wunderland zeigen möchte. Da konnte ich doch nicht ablehnen, das verstehst Du hoffentlich, ELSA? Klar, die Landstraße führt auch zum Ziel, wie Du immer gesagt hast, aber auf der Autobahn geht es halt schneller voran.

Ich wünsche Dir trotzdem alles Gute für Deine Zukunft, denn auch wenn Dich viele ob Deiner Art mittlerweile belächeln: Für mich gehörst Du nicht zum alten Eisen. Aber fürs Erste bin ich lieber "die schönste Verbindung" eingegangen...

PS: Ich danke außerdem dem OnlineTimer Pro (trotz Bedienmängel) und dem onlinekosten.de Tarif-Agenten.

Mittwoch, 9. April 2008

Drei Meldungen [Update II]

1. Heise online meldet, dass der "Weg frei für Auskunftsanspruch gegen Internetprovider bei Urheberrechtsverletzungen" sei:
«Kern des Vorhabens ist es, einen Auskunftsanspruch gegen an Rechtsverletzungen unbeteiligte Dritte wie Internetprovider zu schaffen. Damit soll es einfacher werden, die Identität von möglichen Rechtsverletzern etwa in Tauschbörsen aufzudecken. Über die entsprechende Herausgabe von hinter einer IP-Adresse stehenden Nutzerdaten muss gemäß dem Entwurf ein Richter entscheiden. Gegen diese Auflage hatten Musik- und Filmindustrie sowie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels bei einer parlamentarischen Anhörung protestiert.» (Hervorhebung von mir)
Gulli bringt es auf den Punkt: "Bundestag schafft Freiwild für die Content-Industrie. [...] Im Gesamten betrachtet, ein Meisterwerk der Lobby."

Update: Wie erwartet wurde am 11.04. der Gesetzentwurf zur "Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums" vom Bundestag beschlossen (Pressemitteilung mit anschaulichen Beispielen); wenn der Bundesrat demnächst zustimmt, kann das Gesetzt bereits im Sommer diesen Jahres in Kraft treten. Neben dem Richtervorbehalt bei IP-Auskünften wurde immerhin eine Deckelung der Abmahngebühren beim ersten Urheberverstoß auf 100 Euro festgelegt. Es scheint aber einige schwammige Formulierungen zu geben, heise online und Golem.de bieten ausführliche Übersichten zum Gesetzesinhalt und zu Politikeraussagen.

Update II: Golem.de berichtet am 30.04. über ein thematisch verwandtes Urteil des Landgerichts Offenburg, welches faktisch den nötigen Gerichtsbeschluss bei Herausgabe von Providerdaten an Staatsanwaltschaft und Polizei negiert. 3DCenter kommentiert:
«Da die staatlichen Ermittler aber in typischen Filesharing-Fällen die IP-Adresse schließlich schon in der Hand haben und dafür dann "nur" noch den Kundenamen wollen, handelt es sich hier um einen Zugriff auf Bestandsdaten - und die sind wie gesagt mit der neuen Gesetzeslage nicht besonders geschützt. In der Summe gibt es somit einen Richtervorbehalt bei staatlicher Anforderung von Personendaten zu einer IP-Adresse nicht mehr. Technisch hat das Gericht hier sicherlich absolut recht, der Fehler ist anscheinend bei der Gesetzgebung passiert - wenn das ganze nicht womöglich sogar Absicht war. In jedem Fall konterkariert nun aber der aktuelle Gesetzestext die eigentliche Zielsetzung des Gesetzes in Datenschutzfragen, wonach zu Zeiten der Gesetzgebung ganz klar die Rede von einem Richtervorbehalt in solchen Fällen war.»
2. Spiegel Online berichtet von einer möglichen Abschaffung der Synchronisierung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, was aber in meinen Ohren nicht besonders plausibel klingt:
«Wenn es nach dem Willen des Europaparlaments geht, sollen Fernsehfilme in Deutschland bald im Original und mit Untertiteln gezeigt werden. Selbst die "Tagesschau" wäre betroffen.»
3. Damit hätte wohl keiner gerechnet! Wie Golem.de ausführt, wird die "Wertgrenze für zollfreie Warensendungen deutlich erhöht":
«Einkäufe in Onlineshops von Ländern außerhalb der EU dürften ab Ende 2008 einfacher werden. Das Bundesfinanzministerium weist auf eine Anhebung der Wertobergrenze für zollfreie Kleinsendungen von 22,- auf 150,- Euro hin.»

Samstag, 5. April 2008

arte Trash II

Es ist schon interesssant, was arte alles in seine "Trash"-Rubrik reinpackt. Anfangs noch unsägliche Russ-Meyer-Langweiler und merkwürdige Japanstreifen wie Sachiko Hanai. Auch George Romeros 1985er Klassiker Zombie 2, besser bekannt als Day of the Dead, lief im Oktober letzten Jahres in einer anscheinend eigenen Schnittfassung, trotzdem leider enorm gekürzt. Und Christoph Schlingensiefs experimentelle Egomania von 1986 mit Udo Kier und Tilda Swinton war derart sperrig, dass ich nur die ersten paar Minuten durchgehalten habe.

Gestern Nacht wurde Ein Loch in meinem Herzen von Lukas Moodysson gesendet, der mit Raus aus Åmål und dem trostlosen Lilja 4-ever Stammgast in den dritten Programmen ist. Ich wage zu bezweifeln, dass dies auch Loch in meinem Herzen zuteil wird, denn dazu ist das in seiner DV-Optik dokumentarisch anmutende Kammerspiel samt teils elliptischer Montage sicher zu schroff. Arte umreißt den Inhalt wie folgt:
«Während der versoffene Vater mit Kumpel Geko und der jungen Tess Amateur-Pornos dreht, verbarrikadiert sich Sohn Eric in seinem Zimmer, um sich seiner Würmerzucht zu widmen. Gewalt, sexuelle Enthemmung und emotionale Isolierung prägen das Zusammenleben dieser ungewöhnlichen Wohngemeinschaft und führen schließlich zum Eklat.»
Dem ist auch kaum etwas hinzuzufügen, wobei ich den "Eklat" bzw. das Filmende nicht mitbekam - ich zappte nämlich regelmäßig desinteressiert weg, da mir das Spektakel manchmal zu derb inszeniert war. Heiko Hanel meinte in der Splatting Image 61 (März 2005):
«Eine kommerzielle Auswertung dieses Statements zum Stand der Dinge in Ländern, wo Menschen keine größeren Sorgen haben, ist kaum vorstellbar. Nicht wegen Sex und Gewalt, sondern weil die Charaktere so unerträglich sind. Eine großartige Leistung der vier Schauspieler. Ein großer Film.»

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