Movie Month 2/2013
Von mir drüben bei den Zelluloidfreaks:
- Cat Run (Shortcuts)
- Six Bullets (Shortcuts)
- Ted (Shortcuts)
- Zero Dark Thirty
«Driftmoon is an adventure-roleplaying game, full of exploration, smiles and surprises, captivating stories and quests, charming characters, and countless delightful details.»So beschreibt der Entwickler Instant Kingdom (ein finnisches Ehepaar!) sein Spiel Driftmoon. Man redet, kämpft, erkundet und rätselt, um seine Familie und am Ende natürlich die etwas grob umrissene Welt Driftmoon zu retten. Oft hat man Begleiter dabei, die nicht gesteuert, aber ausgerüstet werden können. Das Spiel ist zumindest auf dem zweiten von vier Schwierigkeitsgraden fast schon "casualig": zwei Handvoll Charakterwerte, knapp 20 mögliche Talente und überschaubare Gebiete mit vielen Schnellreisepunkten auf der Automap. Als Tribut an die alte Schule sind manchmal Fackeln nötig und die fixe Regeneration der Lebensenergie beruht auf Essensvorräten. Beides ist jedoch absolut unaufdringlich, auch weil Nahrungsmittel nicht das großzügig limitierte Inventar zumüllen und per Mausklick aus der Enfernung aufgesammelt werden können.
«So if you hurt my best friend again, one day in the future anthropologists will find your skeleton in an unmarked grave with a massive, MASSIVE life-ending blow to the head by a totally awesome chick that rhymes with frenzy. Okay?»Lost Girl | CDN 2010+ | Created by Michelle Lovretta | Darsteller: Anna Silk, Ksenia Solo, Kris Holden-Ried, Rick Howland, Zoie Palmer, K. C. Collins u.a.
«You know, I get the whole best-friend routine, I do. But if you're trying to be the only human in Bo's life, you're not being much of a friend at all - you're being selfish.»
«So we have the Kinect from the 360, the light bar from the Move, the Vita controller idea from the Wii U, streaming for PCs...» (Ben Kuchera)
«Dass wir ausgerechnet Peter und nicht Olivia in der letzten Einstellung sehen, sagt viel darüber aus, wie sehr es in der Serie inzwischen um die Beziehung zwischen Vater und Sohn geht. Noch in Staffel drei sah das große Thema anders aus.»Emotionale Szenen haben in Fringe immer funktioniert, waren das tragende und verbindende Element. Keine verschwurbelten Science-Fiction-Geschichten oder Mystery-Vorfälle, bei denen man seit der ersten Staffel immer recht tolerant sein musste, sondern hervorragende Darsteller, interessante Figuren und ihre Beziehungen. Fringe war im Kern eben doch eine Familien- und Liebeserzählung über Verlust und Glück. Die menschlichste Genreserie?
«If The Observers have taken over 2136, presumably 2167 in that time line's future will be a time already taken over by Observers with few, if any, remaining humans, and there will be no breakthrough leading to the creation of the Observers as a new continuity had already been established. In order to prevent The Observers from being created, wouldn't you have to go back to a point before The Observers' takeover to send the boy forward into 2167? How will the reset affect the alterverse? Will Fauxlivia and NerdLee remember Olivia's last visit?»Im Jahr 2009 bilanzierte ich zur allerersten Episode:
«Alles in allem ziemlich viel Unsinn, aber seriös und durchaus unterhaltsam vermittelt. Mal sehen, ob der Kurs klarer sein wird als bei Akte X oder Lost...»Der Kurs mag klarer gewesen sein, aber ohne Irrungen und Wirrungen verlief die Reise nicht. Nach einer "Edeltrash"-Phase erreichte die Serie mit dem Ende der zweiten Staffel und der dritten Staffel ihre Höhepunkt, wo Charaktere und Plot eine hochqualitative Einheit bildeten. Leider fand Fringe ab dem fehlgeleiteten Finale der Staffel 3 nie wieder zu dieser Form zurück und veränderte schließlich sogar rückwirkend die Serienmythologie, aber die Figuren überdauerten. Und Walters Worte gelten auch für den Zuschauer, der all die Jahre die Serie verfolgte:
«I don't want you to be sad. The time we had together we stole. I cheated fate to be with you. And we shouldn't have had that time together, but we did. And I wouldn't change it for the world.»PS: "Sw2012" schrieb für Serienjunkies einen ähnlich gelagerten, wenn auch wohlwollenderen Rückblick.
«If they can travel to the Alterverse as easily as they can travel within our universe, why have The Observers generally left the Alterverse alone? (We know that an Observer observing Walternate in the Alterverse made Walternate not notice discovering the cure for Peter's malady.) Does the Alterverse have Observers of its own, or are they observed by Observers from our universe? Does the Alterverse have a different destiny in which The Observers never develop?»Darüber erfährt man nichts, wie generell nur grobe Informationen gegeben werden (Walternate bspw. in Rente). Es gibt ein kurzes Vier-Augen-Gespräch zwischen Olivia und Nerdlee (er blieb damals aus Liebe zu Fauxlivia "drüben"): "You deserve all the happiness that you got." Und witzig: Nerdlee ist etwas zum Bad Ass geworden, während Fauxlivia die Lederjacke mit Olivia getauscht hat. So meint Faux dann auch zu Nerdlee im Hinblick auf die dank Amber junggebliebene Olivia: "You can stop checking out my young ass."
«Einer der schönsten Dinge an Fringe war immer, dass man als Zuschauer nicht wie ein Idiot behandelt wurde, und das behalten die Macher bis zum Ende bei.»... meint "sw2012" für Serienjunkies. Die Folge mag als "exzellent gelungen" angesehen werden (5/5 Punkte), aber in Sachen Logik wurde dem Zuschauer besonders in dieser letzten Staffel eine Menge zugemutet. Der A.V. Club gibt der finalen Doppelfolge eine A-.